Komplementäre Methoden

Für jeden Heilungsprozess enorm wichtig ist die Versorgung aller Zellen mit Nähr-u. Vitalstoffen sowie mit Sauerstoff. Sichergestellt wird sie durch eine funktionierende Mikrozirkulation im weiten Netzwerk der kleinsten Blutgefäße (Kapillaren.) Der Regelungsprozess, der diese Blutverteilung im Rahmen der Mikrozirkulation steuert, wird Vasomotion genannt. Diese kann weder medikamentös noch nerval beeinflusst werden, lässt sich jedoch durch das BEMER-Verfahren direkt unterstützen. Die physikalische Gefäßtherapie BEMER stimuliert gezielt die eingeschränkte oder gestörte Vasomotion der beteiligten klein- u. größerkalibrigen Blutgefäße und erweitert damit die Regulationsbreite (d.h.Anpassungsbreite der Organdurchblutung an die aktuellen Stoffwechselbedürfnisse.)

Im zahnmedizinischen Bereich kann man sich die Methode sehr gut zu Nutze machen bei:

  • Entzündungen
  • Neuralgien (Nervenschmerzen)
  • Wundheilungsstörungen
  • insgesamt zur Förderung des Heilungsprozesses

Die DGAK, die Deutsche Gesellschaft für angewandte Kinesiologie, gibt dazu folgende Definition:

„Der kinesiologische Muskeltest kann kurz als körpereigene Feedbackantwort beschrieben werden. Dabei wird die energetische Verbindung zwischen Muskeln und Körperenergiesystem zur Kommunikation genutzt.“

Mit dem kinesiologischen Muskeltest lassen sich Störfelder im Körper auffinden und Einflüsse, die dem Organismus schaden, überprüfen.

In der Zahnmedizin kann man ihn hervorragend nutzen zur Überprüfung von:

  • Materialverträglichkeit
  • Kiefergelenk-verträglicher Bißlage bzw. einer schädlichen Okklusion
  • Auffinden unklarer Herde z.B. Überprüfung wurzelbehandelter Zähne

Die Homöopathie kann keine richtige Therapie ersetzen, aber diese sehr wirkungsvoll unterstützen. In diesem Sinne finden wir sie in unserer Praxis sehr hilfreich und wenden sie gerne an z.B nach chirurgischen Eingriffen, Wurzelbehandlungen, Nervirritationen und bei anderen Indikationen.

Unser Körper ist ein einziges chemisches Labor. Die ganzen Enzyme und Abläufe im Stoffwechsel benötigen bestimmte Voraussetzungen, um optimal arbeiten zu können. Funktioniert die Regelung des Säure-Basen Haushalts nicht mehr, versucht der Körper, Umwege machen. Der einfachste Körperspeicher, um mit basischem Material ein zu saures Milieu auszugleichen, ist der Knochen.

Das fördert alle knochenabbauenden Vorgänge im Körper und kommt im Rahmen einer Parodontalerkrankung massiv zum Tragen. Stellt man die Auswirkungen im Mundbereich fest, bedeutet das natürlich auch, dass der ganze Körper betroffen ist und eine Therapie dringend geboten ist.

Ein Angehen dieser Problematik ist ein weites Feld und zieht ein Umdenken bei Ernährungs-u. eventuell Lebensgewohnheiten nach sich.

Ist an einem Zahn noch keine Füllung gemacht worden, kann man mit dieser Methode eine versteckte Karies auffinden. So kann bisweilen eine Röntgenaufnahme erspart werden.

Sehr hilfreich kann Akupunktur bei Würgereiz eingesetzt werden. Manche Abdrücke werden dadurch erst möglich.

Ist im Körper eine Quecksilberbelastung nachweisbar, sollten zum Entfernen des alten Amalgams unbedingt Schutzmassnahmen ergriffen werden, weil dabei am meisten Quecksilber ausdampft und im Körper gebunden wird.

Das Quecksilber, das sich bereits im Körper eingelagert hat, kann dieser nicht mehr einfach eliminieren. Dazu müssen spezielle Präparate zum Lösen eingesetzt und der Ausscheidungsprozess ärztlich genau überwacht werden. Gegebenenfalls müssen anschließend ungewollt mit ausgeschiedene Substanzen substituiert werden, um einen Mangel auszugleichen.

Daher ist es natürlich besser, dem vorzubeugen und das Material nur unter Schutzmaßnahmen zu entfernen, bzw. erst gar nicht mehr zu verwenden.

Wir beraten gerne dazu!