Behandlungen

Ohne sie funktioniert gar nichts!

Richtige Mundhygiene will gelernt und geübt sein, sonst können falsche Putzgewohnheiten viel anrichten und Substanz kaputtmachen. Auch das Bewusstsein, was den Zähnen schadet oder nützt, muss erst mal geweckt werden: Wer ist sich zum Beispiel schon darüber im Klaren, was er seinen Zähnen mit den heute so verbreiteten Light-Getränken antut?

Sie umfasst alles an Füllungstherapie, Wurzelbehandlung etc. Ästhetik ist auch hier das Zauberwort: hochwertige Kunststoff-Versorgungen bieten heute Möglichkeiten, die vor 20 Jahren nicht denkbar waren. Minimalinvasive Therapie heißt, die Versorgungen mit so geringem Substanzverlust wie möglich durchzuführen. Große, prophylaktisch ausgedehnte Füllungen, vorzugsweise aus Amalgam, gehören eindeutig der Vergangenheit an!

Die große Entwicklung in der Zahnmedizin!

Anfangs mit viel Skepsis betrachtet ist sie heute ein nicht wegzudenkender Bestandteil einer modernen Zahnheilkunde geworden, der uns erlaubt, viele Situationen trotz fehlender eigener Zähne wieder festsitzend zu versorgen oder zumindest einer lockeren Prothese Halt und somit wieder ganz neue Bissqualität zu verleihen.

Sie ist einer der ganz spannenden Bereiche der Zahnmedizin, denn im Parodontium, dem Zahnhalteapparat, also dem Fundament des Zahns, spiegelt sich der ganze Mensch wieder. Nicht nur die Mundhygiene ist da ausschlaggebend: So schlägt sich z.B. der Stress unserer Zeit oft in einem gestörten Säure-Basen-Haushalt des Körpers nieder und das zeigt massive Wirkung in der Abwehr einer Parodontalerkrankung die durch Bakterien hervorgerufen wird.

Vollkeramik verdrängt immer mehr die Metall-Versorgungen. Das Spektrum weitet sich also aus: einerseits sehr preisgünstige, einfache Metall-Versorgungen, die durch die moderne Zahntechnik trotzdem immer passgenauer werden und andererseits eine enorm große Auswahl an unterschiedlichen ästhetischen keramischen Materialien, die mittlerweile alle Indikationen abdecken können.

Moderne Zahnheilkunde sollte all das beinhalten, was die Medizin in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und darüber hinaus den ganzen Menschen nicht aus den Augen verlieren. Das heißt, der Patient, der zu uns kommt möchte seine individuellen Bedürfnisse erfüllt bekommen. Gute Kaufunktion ist natürlich die Hauptsache; aber auch das Aussehen ist ein sehr wichtiger Punkt und – gerade wenn man heute immer mehr von Unverträglichkeiten, Allgemeinerkrankungen und auch von Ängsten vor einer Behandlung spricht – die Behandlung muss dem allgemeinen Gesundheitszustand des Menschen Rechnung tragen. Die Behandlung in unserer Praxis umfasst daher nebst einer handwerklich guten Zahnmedizin als Basis auch Behandlungen aus der alternativen Schiene wie kinesiologische Austestung, Homöopathie, Akupunktur sowie mittlerweile auch die physikalische Gefäßtherapie Bemer. (siehe komplementäre Behandlungen)

Schienentherapie

Sie umfasst verschiedene Aspekte, die es zu therapieren gilt, wie:

Schmerztherapie

Wenn es zu akuten Problemen im Gelenksbereich kommt, ist oft die erste Möglichkeit, eine einfache Aufbissschiene anzufertigen, um das Gelenk zu entlasten. Dann können weitere Untersuchungen und Therapieplanung für anschließende Maßnahmen erfolgen.

„Bruxismus“

Schienen zum Schutz der Zähne und zur Entlastung von Gelenksstrukturen und Muskulatur bei Knirschphänomenen in der Nacht.

Änderung der Bisslage

Z.B. vor Anfertigung von umfangreichem Zahnersatz zur Einstellung bei nicht korrekter, evtl. zu niedriger Bisshöhe

Schnarcherschienen

Eine spezielle Kombination aus 2 verbundenen Schienen kann bei „einfachen“ Schnarchphänomenen sehr hilfreich sein.

Für verschiedene andere Indikationen gibt es ebenfalls Schienen wie z.B. für Bleichmittel-Anwendung, Fluoridierung etc. Diese werden nach Bedarf angefertigt.